Fragen zu Amaranth

Hier finden Sie die Allos Amaranthfibel (PDF) mit vielen weiteren Informationen zum Korn der Inkas.

Ist Amaranth tatsächlich glutenfrei?

Im Amaranth sind die beiden Gluten- oder Klebereiweiße Gliadin und Glutenin nicht enthalten. Wird Amaranth in der Küche pur ohne den Zusatz von Getreiden verarbeitet, eignet er sich durchaus für eine glutenfreie Ernährung. Wird er in Verbindung mit anderen Cerealien angeboten oder gemischt, wird die Glutenfreiheit dadurch natürlich aufgehoben.

Kann man nicht in Deutschland genügend Amaranth anbauen?

Amaranth ist eine Pflanze, die zum Wachstum und zur Reife eine ganz bestimmte, gleichmäßige Tageslänge benötigt, wie sie vorwiegend in den Regionen um den Äquator vorherrscht. Allerdings gibt es Züchtungs- und Anbauversuche in Süddeutschland und Österreich.

Warum enthält Allos Amaranth-Knäcke auch Roggen?

Da Amaranth kein Klebereiweiß enthält, lässt sich aus reinem Amaranthmehl kein Brot-, Brötchen- oder Kuchenteig herstellen. Amaranth alleine ist nicht backfähig. Die Backfähigkeit beschreibt neben dem Prozess der Teigbildung, also des Entstehens eines dehnfähigen und elastischen Teiges, auch das Entstehen der lockeren Krume im Backofen. Mit einem Teig aus reinem Amaranth können nur dünne Fladenbrote hergestellt werden. Die typischen Getreidesorten Weizen oder Roggen können das Fehlen dieser Backeigenschaften aber nur bis zu einem Amaranth-Anteil von max. 25 % ausgleichen.

Werden beim Poppverfahren nicht viele Inhaltsstoffe zerstört?

Das Poppen ist die ursprünglichste aller Zubereitungsarten für Amaranth. Beim Poppen werden die Inhaltsstoffe aufgeschlossen. Vor allem die Kohlenhydrate und Eiweiße sind danach leichter und besser verdaulich. Das Allos-Poppverfahren ist ein sehr schonendes Verfahren, in dem die kleinen Körnchen in nur wenigen Sekunden aufpoppen. Eigene Untersuchungen über den Gehalt an empfindlichen essentiellen Aminosäuren vor und nach dem Poppen zeigen deutlich, dass diese Inhaltsstoffe nicht zerstört werden.

Woher bezieht Allos das Amaranth?

Allos bezieht seinen Amaranth aus den Hochlandregionen in Peru und Indien – natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau.

Worin liegt der Unterschied zwischen Quinoa und Amaranth?

Amaranth gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse und Quinoa zur Familie der Reismelden. Zusammen mit dem Buchweizen werden sie als „Pseudocerealien“ bezeichnet. Das Wort Pseudocerealie ist eine Umschreibung für alle Samenpflanzen, die botanisch gesehen keine Getreide sind, deren Körner aber ähnlich wie Getreide zubereitet und verzehrt werden. „Echte“ Getreide sind beispielsweise Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer. Sie gehören zur Familie der Gräser.

Eignet sich Amaranth auch für die Ernährung von kleinen Kindern?

Amaranth eignet sich, verglichen mit allen anderen Getreiden, sehr gut zur Herstellung von Breien. Er kann zur Abwechslung des Speiseplans zum Beispiel anstelle von oder in einer Mischung mit Haferflocken und anderen Getreiden verwendet werden. Besonders einfach und schnell lassen sich mit dem Allos Amaranth-Poppkorn Obst- und Gemüsebreie herstellen – einfach unter die pürierten oder gedrückten Früchte heben.

Handelt es sich in Allos Produkten um Vollkorn-Amaranth?

Das Amaranthkorn ist mit seiner essbaren und ballaststoffreichen Samenschale und dem Keimling fest verwachsen, sodass es immer als Ganzes gemahlen oder aufgepoppt uns so in Allos Produkten verarbeitet wird.