Unverfälschte, natürliche Lebensmittel

Wir von der Allos Hof-Manufaktur lieben schmackhafte Bio-Originale. Den Naturkosthandel haben wir durch Entdeckungen wie Amaranth, die Entwicklung von Agavendicksaft oder die Erfindung pflanzlicher Pasteten bereichert. Mit Leidenschaft erforschen wir neue Rohstoffe, die wir in handwerklicher Herstellungsweise immer wieder zu echten Bio-Originalen verarbeitend

Das Superkorn Amaranth

Von Beginn haben wir uns für ernährungsphysiologisch hochwertige Produkte aus ökologischem Anbau eingesetzt. Anfang der 1980er-Jahre stießen wir in Peru auf das Korn der Inkas und brachten es nach Deutschland. Seitdem ist Amaranth und seine Bedeutung für die Ernährung ein zentrales Thema in der Allos Hof-Manufaktur. Bisher bezogen wir Amaranth aus den Hochlandregionen in Peru und Indien – natürlich aus kontrolliert biologischem Anbau. Nach jahrelangen Versuchen in Süddeutschland und Österreich freuen wir uns seit 2013, Amaranth aus deutschem Anbau anbieten zu können.

Besser aufgepoppt

Die Entwicklung verschiedener Aufpoppverfahren ermöglicht es heute, Amaranth in den unterschiedlichsten Produkten und Rezepturen einzusetzen. Das Aufpoppen des Amaranthsamen schließt die Nährstoffe auf und macht sie somit besser verwertbar. Vor allem die Kohlenhydrate und Eiweiße sind danach leichter und besser verdaulich. Das Allos-Poppverfahren ist ein sehr schonendes Verfahren, in dem die kleinen Körnchen in nur wenigen Sekunden aufpoppen. Die langjährige Erfahrung in der Qualitätssicherung von Amaranth, der direkte Kontakt zu den Erzeugern, die Spezialisierung der Verarbeitungstechnologie und die ernährungsphysiologische Ausrichtung der Rezepturen garantieren eine gleichbleibend hohe Produkt-Qualität.

Das Besondere an Amaranth

Amaranth hat einen ungewöhnlich hohen Lysingehalt. Er macht das Amaranth-Eiweiß sehr wertvoll. Vor allem Sportlern ist Lysin ein Begriff, da diese essentielle Aminosäure ein Baustein des Carnitins ist. Das/ Dieses wiederum verbessert den Energiehaushalt, ist unentbehrlich für die Fettverbrennung und erhöht die sportliche Ausdauer und die körperliche Leistungsfähigkeit. Aber nicht nur Sportler setzen auf das Wunderkorn, auch Astronauten nehmen das kleine Korn sogar mit ins Weltall!

Und Amaranth ist tatsächlich glutenfrei! Wird Amaranth in der Küche pur ohne den Zusatz von Getreiden verarbeitet, eignet er sich durchaus für eine glutenfreie Ernährung. Wird er in Verbindung mit anderen Cerealien angeboten oder mit diesen gemischt, wird die Glutenfreiheit dadurch natürlich aufgehoben.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Amaranthfibel.

Agave – so süss kann natürlich sein

Süße Lebensmittel so gesund wie möglich zu produzieren – das liegt uns von Anfang an am Herzen. 1997 bringt unsere Marke Allos den ersten Agavendicksaft in die deutschen Naturkostläden – ein vollwertiges Süßungsmittel das aus der Bio-Welt nicht mehr wegzudenken ist.
 
Agavendicksaft enthält neben der Fruktose auch Glukose. Diese Einfachzucker können vom Körper schnell verwertet werden. Beim Kristallzucker muss der Organismus die Saccharose erst in Fruktose und Glukose aufspalten.

Im Agavendicksaft ist neben Calcium, Kalium und Magnesium auch Natrium und Eisen enthalten. Diese wichtigen Mineralstoffe werden beim Verstoffwechseln von Zucker im Körper verbraucht. Weißer Industriezucker wird deshalb auch als „Mineralstoffräuber“ bezeichnet, da ihm die Mineralstoffe bereits vorher bei der Raffination entzogen wurden.

Wie wird Allos Agavendicksaft hergestellt?

Die Herstellung des Agavendicksaftes ist vergleichbar mit der Fruchtsaftherstellung. Der Agavensaft wird aus der blühenden Agavenpflanze gewonnen und eingedickt. Der Saft bildet sich im Blütenschaft, solange er noch als Knospe (etwas größer als eine Ananas) mitten in der Blattrosette sitzt. Die dicken und faserigen Blätter rund um den Stamm werden abgeschlagen. Anschließend wird das "Herz" der Pflanze zerkleinert und das gewonnene Mus gepresst. Im nächsten Schritt wird der Saft gefiltert. Das Eindicken geschieht, indem das Wasser bei 80°C bis 100°C verdampft wird, bis der Dicksaft gesättigt ist. Anschließend wird der Agavendicksaft abgefüllt. Weitere aufwendige Verarbeitungsschritte, wie bei der Raffination von Industriezucker, sind nicht notwendig.

Wie süße ich mit Agavendicksaft?

Agavendicksaft enthält sehr viel Fruktose und süßt deshalb tendenziell stärker als Kristallzucker.
Die Süßkraft im Verhältnis zu beispielsweise Zucker kann man jedoch nicht pauschalisieren. Die allgemeine Geschmackswahrnehmung wird durch das Süßen mit Agavendicksaft deutlich anders: Agavendicksaft unterstützt den Eigengeschmack der anderen Zutaten. So schmeckt ein Obstsalat fruchtiger, wenn man ihn mit Agavendicksaft süßt. Milchspeisen haben einen abgerundeten Geschmack. Tendenziell hat Agavendicksaft eine stärkere Süßkraft als Zucker. Wir empfehlen, zunächst 100 Gramm Zucker durch 75 Gramm Agavendicksaft zu ersetzen und einen Teil der Flüssigkeit aus dem Rezept wegzulassen.

Vegetarischer Brotaufstrich

Unsere Marke Tartex hat als Pionier und Wegbereiter bereits 1946 den ersten vegetarischen Brotaufstrich entwickelt und erfolgreich in die Fachhandelsregale gebracht. Heute gibt es unter dem Namen Tartex eine breite Palette an vegetarischen, äußerst geschmackvollen Brotaufstrichen. Unsere bewährten Rezepturen, erlesenen Zutaten und eine kontrollierte Werksproduktion sichern die hohe Qualität unserer Produkte.

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